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Chinas rotes Tuch

(Venedig, Biennale, Arsenale) Künstlerische Positionen, die gegensätzlicher nicht sein können.

Shu Yong: Guge Bricks (2013). Foto: Autor

Shu Yong: Guge Bricks (2013). Foto: Autor

Zhang Jianhua: Mine Disarster! Mine Disarster. Foto: Autor

Zhang Jianhua: Mine Disarster! Mine Disarster. Foto: Autor

Der offizielle Beitrag der Volksrepublik China beschäftigt sich mit dem Thema «Transfiguration», was wohl als Umgestaltung gemeint ist aber gleichzeitig auch als Verklärtheit gegengelesen werden kann.

Schräg gegenüber vom Ausstellungsort über dem Hafengewässer der Arsenale, sind die Fahnen der nächsten, nicht ganz so offiziellen Schau chinesischer Kunst zu sehen: «Voice of the Unseen - Chinese Independent Art 1979 / today». Die Ausstellung schließt auf eine frühere an, die 1979 in Xidan in Peking unter dem Titel «Wall of Democracy» stattfand.

Die Schau mit Werken von 162 (!) chinesischen KünstlerInnen, kuratiert von Wang Lin, beleuchtet aktuelle Positionen im Wandel der unabhängigen Kunst der letzten drei Jahrzehnten. Hinterfragt wird unter anderem der kulturelle Austausch mit dem Westen und ob chinesische traditionelle Wertesysteme noch länger aufrecht erhalten werden können.

Credits

Abbildungen auf dieser Seite:

  • SAMMLUNG VERBUND: Birgit Jürgenssen: Ich möchte hier raus!, 1976.
    (Abb. aus 'Held together with water'; herausgegeben von Gabriele Schor; erschienen im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2007)