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Dem Kino ins Auge blicken.

Die VIENNALE feiert sich 2012 selbst! Zum 50er werden vom 25. Oktober bis 7. November rosinenreiche Tortenstücke an die Cineasten verteilt.

Viennale-Plakat 2012

Viennale-Plakat 2012

Matthew Petock: A Little Closer, USA 2011; © Viennale

Matthew Petock: A Little Closer, USA 2011; © Viennale

Tribute to Michael Cain: Mike Hodges: Get Carter, GB 1971; © Viennale

Tribute to Michael Cain: Mike Hodges: Get Carter, GB 1971; © Viennale

Werner Herzog: Death Row, USA/GB/A 2012; © Viennale

Werner Herzog: Death Row, USA/GB/A 2012; © Viennale

Wes Craven: The Hills Have Eyes, USA 1977; © 1978, United Artists Corporation

Wes Craven: The Hills Have Eyes, USA 1977; © 1978, United Artists Corporation

Portät Manuel Mozos; © António Pedro Ferreira/Expresso

Portät Manuel Mozos; © António Pedro Ferreira/Expresso

Fritz Lang in: Le Mépris von Jean-Luc Godard, F/I 1963; © Viennale

Fritz Lang in: Le Mépris von Jean-Luc Godard, F/I 1963; © Viennale

Das Hauptprogramm bietet heuer nicht nur Spielfilme und Dokumentarfilme, sondern auch besondere Schwerpunkte mit Bezug zum Jubiläums-Festival. Unter anderem präsentiert werden auch aus der wiedererwachten US-Independent Szene Filmemacher, deren persönliche und politische Standpunkte Gegenstand ihrer Filme sind (z.B. Matthew Petock: “A Little Closer”, 2011). 

Seine Filmrollen spielt er stets mit Eleganz und Ironie. Gemeint ist der Schauspieler Michael Caine (geb. 1933 in UK), dem die Hommage gilt. Er wird zur Viennale erscheinen und eine Auswahl seiner Filme präsentieren.

In den 90er lenkte Werner Herzog für einige Jahre die Geschicke der VIENNALE. Als Gratulant  wird er seinen Film “Death Row” dem Publikum vorstellen.

Es wäre nicht die Viennale, wenn nicht irgendetwas Besonderes aus dem Rahmen fällt:
Diesmal ist es eine Filmauswahl, die unter dem Motto “Something Different Saw Them First” steht. Kuratiert von Jörg Buttgereit (Regiesseur, Kritiker) werden Horror-Klassiker (“The Hills Have Eyes”, “Alien”) und einige Spezialitäten (“Matango”) aus den Genres, die dem Unheimlichen huldigen, programmiert.

Eine für den Viennale-Direktor Hans Hurch interessante Entdeckung stellen die Arbeiten des portugiesischen Filmemachers Manuel Mozos (geb. 1959 in Lissabon) dar. Miguel Gomes (geb. 1972 in Lissabon) präsentiert einige Werke von ihm. Manuel Mozos selbst hat eine persönliche Auswahl von Filmen aus seinem Heimatland Portugal für die Viennale zusammengestellt.

Zum diesjährigen Jubiläum wählte retrospektiv die Viennale nicht untypischerweise das Werk des Wieners Fritz Lang (1890 bis 1976) aus. Das österreichische Filmmuseum zeigt vom 18. Oktober bis 29. November 2012, nicht nur bekannte Frühwerke, sondern auch die unbekannten Filme aus seiner Emigration (u.A. “Der Tiger von Eschnapur”, 1959). Ergänzt wird die Retrospektive mit einer Bucherscheinung über Fritz Lang, der eine Heimkehr stets vermied.

Die Hand auf dem Plakat als Viennale-Sujet stammt aus einer Fotografie aus dem Jahre 1841 von William Henry Fox Talbot. Sie erinnert an die Ursprünge des Kinos und an die Anfänge des Lichtbildes mit dem forschenden Blick auf alles Menschliche. Und zu guter Letzt: Das Festivalzentrum bezieht sein neues Quartier im ehemaligen Hauptpostamt in der Innenstadt.


Festivaldauer in ausgewählten Kinos in Wien
25. Oktober bis 7. November 2012

Credits

Abbildungen auf dieser Seite:

  • SAMMLUNG VERBUND: Birgit Jürgenssen: Ich möchte hier raus!, 1976.
    (Abb. aus 'Held together with water'; herausgegeben von Gabriele Schor; erschienen im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2007)