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Eine Biennale für Architektur, Design und Kunst.

(Wien) Vienna Biennale 2015. Die Stadt muss nicht länger ihre Vergangenheit durch Jubiläen zelebrieren. Denn ab heute beweist die Bundeshauptstadt visionären Weitblick.

Mapping Bucharest: Art, Memory, and Revolution 1916-2016 (Ausstellungsansicht, MAK)

Mapping Bucharest: Art, Memory, and Revolution 1916-2016 (Ausstellungsansicht, MAK)

2051: Smart Life in the City (Ausstellungsansicht, MAK)

2051: Smart Life in the City (Ausstellungsansicht, MAK)

Uneven Growth: Tactical Urbanism for Expanding Megacities (Ausstellungsansicht, MAK)

Uneven Growth: Tactical Urbanism for Expanding Megacities (Ausstellungsansicht, MAK)

Future Light: Pauline Boudry / Renate Lorenz: LOVING, REPEATING (Ausstellungsansicht, Kunsthalle Wien)

Future Light: Pauline Boudry / Renate Lorenz: LOVING, REPEATING (Ausstellungsansicht, Kunsthalle Wien)

aspern INTERNATIONAL: competition works (Ausstellungsansicht, Architekturzentrum Wien, Museumsquartier)

aspern INTERNATIONAL: competition works (Ausstellungsansicht, Architekturzentrum Wien, Museumsquartier)

Die Vienna Biennale 2015 schöpft aus einem Pool aus Design und Architektur und macht Visionen über eine Vielzahl an Ausstellungen in einer diskursiven Form öffentlich. 

«Wir leben in einer neuen Moderne», so der Direktor des MAKs, Christoph Thun-Hohenstein, der die Biennale ins Rollen brachte. Er regt an, dass Architektur und Design sich auf Augenhöhe stärker beachten sollen.

Mapping Bucharest: Art, Memory, and Revolution 1916-2016
Die aktuelle rumänische Kunstszene ist nicht erst durch die Öffnung zum Westen vielfältig geworden. Wie die Ausstellung beweist, bezieht sie aus der früheren Avantgarde den revolutionären Impetus der Gegenwart. Die Schau wird im MAK von Bärbel Vischer und Peter Weibel kuratiert.

2051: Smart Life in the City
Städte wachsen unkontrolliert. Die Armut vergrößert sich. Slums prägen das Stadtbild. Dem düsteren Szenario einer städtischen Zukunft kann mit Design als urbanes Werkzeug für positive Veränderungen widersprochen werden. In diesem sozialen Projekt erproben zehn Teams, sogenannte «Changemaker», ihre Ideen mittels «Demonstratoren» im Wiener Stadtraum.

Uneven Growth: Tactical Urbanism for Expanding Megacities
Die Megacities wachsen beständig weiter und die Weltbevölkerung mit. Man schätzt acht Milliarden Menschen im Jahr 2030. Für sechs Teams Anlass genug, sich dem Problem mit ungewöhnlichen architektonischen Lösungen zu stellen. Die MAK-Ausstellung wir von Pedro Gadanho kuratiert und ist vom MoMA in Kooperation mit dem MAK verwirklicht.

Future Light
Mit dem Begriff Enlightment bezeichnen wir jene Epoche, in der gesellschaftliche Probleme mit Vernunft und Aufklärung erhellt wurden. Mag Licht damals eine Rolle des Erkenntnisgewinns gespielt haben, so ist heute jede Form von Licht durch Überwachungstechnik negativ konnotiert. Nun ist der Kunstdiskurs auf die Aufklärung von damals aufmerksam geworden, der mit der mehrteiligen Ausstellung belegt werden will. Das MAK zeigt die Gruppenausstellung Escaping Transparency. Die Kunsthalle Wien präsentiert den filmischen Parcours Pauline Boudry / Renate Lorenz: LOVING REPEATING. Maria Lind kuratiert.

aspern INTERNATIONAL. Ideas for Change: ein internationaler Blick
Sieben europäische Architekturbüros wurden eingeladen, ihre Ideen für ein Grundstück in aspern Die Seestadt Wiens zu formulieren. Die Wettbewerbsbeiträge, die auch die Wiener Bautradition neu interpretieren, werden im Museumsquartier, Halle F3 präsentiert. Kuratiert von Dietmar Steiner.

Informationen über die zahlreichen Veranstaltungen, Diskussionen und Side Events können aus der Website www.viennabiennale.org entnommen werden.

Credits

Abbildungen auf dieser Seite:

  • SAMMLUNG VERBUND: Birgit Jürgenssen: Ich möchte hier raus!, 1976.
    (Abb. aus 'Held together with water'; herausgegeben von Gabriele Schor; erschienen im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2007)