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In Unendlichkeiten gebündelt

(Venedig, Biennale, Giardini) Kimsooja entführt uns in gleißendes Licht.

Kimsooja: To Breathe: Bottari (2013). Foto: Autor.

Kimsooja: To Breathe: Bottari (2013). Foto: Autor.

Kimsooja: To Breathe: Bottari (2013). Foto: Autor.

Kimsooja: To Breathe: Bottari (2013). Foto: Autor.

Die gebürtige Koreanerin Kimsooja (*1957 in Taegu) stattete den koreanischen Pavillon mit speziellen Folien und Spiegelflächen aus. Das von außen einfallende Sonnenlicht wird im leeren Raum prismatisch gebrochen und reflektiert unendlich weit. Hat man einmal den Raum betreten, so fühlt man auf bemerkenswerterweise eine heitere Schwerelosigkeit.

«To Breathe: Bottari» lautet der Titel dieser Installation. Kimsooja (früher Kim Sooja) stellt das Symbol eines zusammengebundenen Tuches mit Habseligkeiten - Bottari - in den Mittelpunkt ihrer seit drei Jahrzehnten andauernden künstlerischen Arbeit. Von ihrem Bündel leitet sie die Motive für Installationen und Videos ab. Diesmal ist es das natürliche Licht, welches die Menschen in einem gedachten Bottari zusammenhält.

Credits

Abbildungen auf dieser Seite:

  • SAMMLUNG VERBUND: Birgit Jürgenssen: Ich möchte hier raus!, 1976.
    (Abb. aus 'Held together with water'; herausgegeben von Gabriele Schor; erschienen im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2007)